Tänze

In alten Höhlenzeichnungen finden sich bereits Hinweise, dass die Menschen schon immer getanzt haben. Bis ins 16. Jahrhundert hinein bestand der Volkstanz aus Reigentänzen, die in Kreisen getreten oder gesprungen wurden. So wurden z.B. Schwerttänze der Männer oder Fruchtbarkeitstänze der Frauen überliefert. Erst später entwickelten sich andere Tanzformen, in den Städten war man den Dörfern immer etwas voraus. Man unterschied zwischen höfischen Tänzen und Volkstänzen, die von den Bauern überall in den Dörfern getanzt wurden: auf Straßen, Marktplätzen, unter Bäumen oder in Scheunen.
Die Paartänze nannte man „kleine Bunte“. Geographisch gesehen gliederten sich die Volkstänze auf in süddeutsche und niederdeutsche Tänze und diese zuletzt genannten gehören zu unserem Repertoire.
Unsere Gruppe kann insgesamt ein Programm von 1 – 2 Stunden zeigen.
Volkstanz macht Spaß, dieses versuchen wir zu vermitteln. Wir sind immer auf der Suche nach „neuen/alten“ Aufzeichnungen, Fotos, Berichten und Erzählungen. So lebt „Altes“ mit uns weiter und bleibt allen Interessierten erhalten.

„Das Mittelalter lebt“, besonders in unserer Gruppe!
Seit vielen Jahren beschäftigen wir uns auch mit Musiken und Tänzen aus dem Mittelalter. Oft gibt es nur Fragmente von Tanzbeschreibungen wie: sie tanzten derb und ungehobelt, zogen hintereinander um die Linde, sprangen im Tanz zwischen erhobenen Schwertern bis zu einem dreifachen Kreis, bildeten eine sechseckige Figur, die sie „Rose“ nannten…..
Wir suchten und fanden Musiken und Tänze, Sing- und Tanzspiele, wie z.B. den Bärentanz der Jungen und konnten so ein abwechslungsreiches Tanzprogramm erstellen.





