Musik


„Die edle Musik lasst erklingen, von Werner, Bernd, Friedhelm und Christa vor allen Dingen!“

743 erklärte der heilige Bonifatius die Reigen und Lieder der Mädchen „in und vor der Kirche“ für unerlaubt. Das Mainzer Konzil verbot 813 erneut den „schändlichen und üppigen Gesang“ vor der Kirche.
Das 12 – 14 Jahrhundert war die Zeit der Minnesänger und aus den Versen des Oswald von Wolkenstein ist zu entnehmen, dass der Reigen im Freien gesprungen und der Tanz im Haus zur Geige getreten wurde.
Flöten, Geigen und Trommeln waren damals die wichtigsten Instrumente und so übernahm die Instrumentalmusik allmählich die Funktion des Gesangs. Fahrende Spielleute zogen von Ort zu Ort und überlieferten Musik- und Tanzformen.
Da die Musiker oftmals keine Notenkenntnisse hatten, entstanden viele unterschiedliche Musik- und Tanzvarianten.
So ist es auch zu erklären, dass zu verschiedenen Tänzen die gleiche Musik gespielt wird. Tanzreime wurden oft dazu aus dem Stegreif gedichtet.